"Es ist soweit!" - Spatenstich in der Carusallee

Am 2. Oktober eröffnete der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé zusammen mit dem parlamentarischen Staatsekretär Marco Wanderwitz und weiteren Repräsentanten aus Stadt und Politik mit dem symbolischen Spatenstich die Baumaßnahme, die mit 4 Mio. € Fördergeldern aus dem dem neu geschaffenem Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" bezuschusst wird. Ausgezeichnet wird damit ein Projekt mit überregionaler Bedeutung und besonderem Innvoationspotential.

Die Baumaßnahmen an der Carusallee sind der Startschuss für die Umwandlung des ehemaligen amerikanischen Kasernengeländes "Ledward Barracks" hin zu einem zukunftsorientiertem Quartier, in dem Lehre, Forschung und Wohnen stattfindet. Gleichzeitig wird im Zuge der Entsiegelung von 20 Hektar Fläche eine der größten Klima- und Umweltschutzmanßnahme der Stadt umgesetzt.

Die Carusallee verbindet als breites grünes Band zukünftig die unterschiedlichen Hochschuleinrichtungen miteinander und wirkt als grüne Mitte. Die Leitidee der Planer besteht darin, einen ablesbaren Kontrast zum ehemaligen Kasernenhof-Charakter zu setzen. Das Bild der strukturierten Allee wird durch die Ansammlung mehrstämmiger Gehölze neu interpretiert, ein langgezogener Landschaftspark mit Wiesenhügeln, Mulden und Baumgruppen ermöglicht verschiedene Nutzungen. Bis Ende 2020 soll die Maßnahme weitgehend fertig gestellt sein.

Bildnachweis: © Stadt Schweinfurt
Visualisierung: © lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh